So lassen sich Parkett und Fliesen kombinieren

Fliesen und Holzböden ergänzen sich vor allem in offenen Wohnküchen hervorragend

Der Artikel wurde am 23.08.2018 zum letzten Mal überarbeitet.

Mancherorts stellt sich die Frage: Fliesen oder Parkett? Die Antwort lautet: beides, denn die scheinbar so unterschiedlichen Bodenbeläge lassen sich perfekt kombinieren. Es handelt sich dabei um einen neuen Interior-Trend.

Indem die Materialien kombiniert werden, lassen sich in ein- und demselben Raum Bereiche gegeneinander abgrenzen. Das funktioniert besonders harmonisch, wenn dabei auf fließende Übergänge geachtet und eine „gerade Kante“ vermieden wird.

Besonders geeignet für das Zusammenspiel aus Fliese und Parkett sind Lofts. Da in den geräumigen ehemaligen Fabriketagen meist nur ein großer Raum existiert, fungieren die Fliesen als geeigneter Untergrund für den Küchenbereich und Trennelement gegenüber Wohn- und Eßzimmer.

Bei der Kombination zwischen Parkett und Fliesen sollte man zudem den Besonderheiten der einzelnen Holzsorten Rechnung tragen. Eiche beispielsweise, ist als besonders hartes Parkett bekannt und zeichnet sich durch seinen beigen Farbton aus. Im Laufe der Zeit kann dieser leicht ins Gelbliche wechseln, weshalb vor allem Fliesen mit hellen Farben wie Elfenbein oder Beige geeignet sind. Wer auf Kontraste setzt, entscheidet sich für Dunkelbraun oder Grau. Anders formuliert, sollte man auf strahlendes Weiß verzichten, da diese Farbkombination meist disharmonisch wirkt.

Wer bei den Fliesen auf dunkles Braun setzt, wahrt nach Ansicht von Experten die warme Ausrichtung des Bodens, während Grau naturgemäß einen deutlich größeren Kontrast setzt. Beides funktioniert in aller Regel.

Oftmals empfiehlt sich, die Kombination zwischen Parkett und Fliesen im Vorfeld kurzerhand auszuprobieren und ggf. ein Stück Parkett und eine Fliese nebeneinander zu legen.

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