Parkett für’s Kinderzimmer

Parkett für's Kinderzimmer - welche Holzarten eignen sich?

Der Artikel wurde am 08.04.2018 zum letzten Mal überarbeitet.

Kaum ein Thema beschäftigt uns und alle Eltern so sehr, wie das Wohlergehen und die Gesundheit unserer Kinder. Dabei kommt man sehr schnell auf Dinge, die Kinder jeden Tag in der Hand haben und zwangsläufig auch einmal im Mund landen können wie das ein oder andere Spielzeug. Damit eng verbunden ist immer die Frage nach schädlichen Inhaltsstoffen, Bakterien oder Krankheitserregern die man möglichst vom kindlichen Immunsystem fernhalten möchte.

Beschäftigt man sich mit einem Kinderzimmer genauer, so stellt man schnell fest, dass der Bodenbelag in einem Kinderzimmer das größte Objekt mit der meisten Berührungsfläche darstellt. So spielen Kinder die meiste Zeit auf dem Boden, hin und wieder kommt der Mund dabei auch mit dem Boden in Berührung. Staub, Schmutz, Essensreste, Speichel – die Liste würde sich endlos fortführen lassen, sammelt sich dabei auf dem Boden.

Es gilt also einen Bodenbelag zu finden, der viele Eigenschaften und Vorteile miteinander verbinden kann. Er sollte kuschelig warm sein, wie ein Teppichboden, hart im Nehmen wie ein Stein oder Fliesenboden, leicht zu reinigen wie ein Laminat und oben drein noch natürlich und unbedenklich, wenn möglich sogar gesund wäre optimal. Da der ÖKO Teppichlaminatfliesen Boden noch nicht erfunden ist und zudem wohl nicht nur Vorteile hätte, heißt die Antwort ganz klar Echtholz Parkett.

Parkett ist fußwarm, widerstandsfähig und robust, zudem leicht zu reinigen da er antistatisch ist und mit einer Natur geölten Oberfläche auch noch feuchtigkeitsregulierend also durchaus gesund.

Aufgrund unserer Erfahrung empfehlen wir für ein Kinderzimmer oder auch ein Spielzimmer Parkettböden und Landhausdielen aus robusten Holzarten wie z.B.: Eiche oder Esche mit einer Natur geölten Oberfläche. Die verwendeten Öle sind dabei immer speichelecht sowie speziell getestet, wir verwenden ausschließlich natürliche Öle, die auch für die Verwendung auf Kinderspielzeug freigegeben sind. Selbstverständlich müssen all diese Parkettböden und Landhausdielen mit dem CE- Zeichen gekennzeichnet sein und der Emissionsklasse E0 oder E1 entsprechen.

Ein weiterer Vorteil eines geölten Parkettbodens bzw. einer geölten Landhausdiele besteht darin, dass Kratzer und Beschädigungen, zu denen es früher oder später einmal mit Sicherheit kommen wird, kein großes Problem darstellen. Zum einem bleibt das Holz durch das in den Poren sitzende Öl weiterhin geschützt, zum anderen kann der Boden bei Kratzern einfach lokal abgeschliffen und ausgebessert werden. Hierzu ist noch anzumerken, dass Kratzer und Beschädigungen bei einer natürlich geölten Oberfläche wesentlich weniger auffallen, als dies bei lackierten Böden der Fall wäre und Hand aufs Herz, der ein oder andere Kratzer kann auch eine schöne Erinnerung an einen besondere Anlass sein.

Von welchen Bodenbelägen raten wir ab:

  • Teppichböden: Sind zwar angenehm weich und warm, Schmutz und Staub lässt sich aber nie ganz entfernen. Es entsteht ein hervorragender Nährboden für Milben und andere Schädlinge, dies kann Allergien begünstigen.
  • Laminatböden: Sind vorwiegend sehr kalte und auch laute Bodenbeläge, die in Strümpfen oder Sockel schnell nur Rutschgefahr werden können.
  • Fliesen oder Stein: Für sie gilt dasselbe wie für einen Laminatböden, zudem wäre bei einem Fliesenboden das Ausrutschen für ein Kind noch gefährlicher als auf einem Laminatboden.
  • Lackierte Parkettböden: Sie sind zwar grundsätzlich geeignet, aber geölte Parkettböden sind eindeutig die bessere Wahl. In lackierter Form sind Parkettböden etwas kälter als ihre geölten Kollegen. Zudem können Kratzer bei lackierten Oberflächen nicht ausgebessert werden und der Boden hat auch keine feuchtigkeitsregulierende Wirkung.
  • Altholz Design Böden: Durch die starke Struktur von gealterten Böden, kann es in seltenen Fällen zu vereinzelten Absplitterungen kommen, dies wollen wir in einem Kinderzimmer um jeden Preis verhindern, daher kommen auch diese Böden für uns in einem Kinderzimmer nicht in Frage.
  • Zu weiche Holzarten: Wie etwa Lärche würden wir nicht als Bodenbelag für Kleinkinder verwenden, da sich zwar Kratzer und Macken nie ganz vermeiden lassen, diese aber bei einem zu weich gewählten Holz stärker ausgeprägt sind, als dies bei Hartholz wie z.B.: Eiche der Fall wäre. Bei Jugendlichen stellt dies aus unserer Sicht kein Problem mehr da.

Mit dem richtigen Parkettboden entsteht in einem Kinderzimmer eine gemütliche Atmosphäre und ihr Kind wird sich rundherum wohl fühlen. Unser Anspruch ist daher: Natürliche Böden für eine gesunde Zukunft.

In unserem Blog finden Sie Expertenwissen & Tipps für die Praxis rund um das Thema Parkett und Boden. Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen. Sprechen Sie uns jederzeit an oder schreiben Sie einen Kommentar!

Sie haben Fragen? Schreiben Sie uns in den Kommentaren!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.