Holzfachbegriffe erklärt – Kernholz

Holzfachbegriffe einfach erklärt - Kernholz

Der Artikel wurde am 11.12.2018 zum letzten Mal überarbeitet.

Das Kernholz entsteht durch die Verkernung des inneren Splintholzes. Je älter der Baum wird, desto weniger Splintholz benötigt er, um Wasser und Nährstoffe von den Wurzeln in die Krone zu transportieren. Das Kernholz ist härter und weniger anfällig für Schädlinge, als das Splintholz. Es entsteht meist erst nach 20-40 Jahren. 

Böden, die ausschließlich aus Kernholz bestehen, sind in der Zeichnung ruhiger und wirken dadurch edler. 

Echtes Kernholz oder Reifholz

Kernholz wird entweder als „Echtes Kernholz“ oder als „Reifholz“ bezeichnet und dient dem Baum als Stützung.

Kernholz

Echtes Kernholz

ist farblich deutlich vom Splintholz zu unterscheiden
(z.B. Eiche: bräunliches Kernholz, weißlich/graues Splintholz
Lärche: rötlich/braunes Kernholz, weißlich/gelbliches Splintholz)

Reifholz

Reifholz

ist farblich nicht vom Splintholz zu unterscheiden (zB. Fichte, Tanne, Rotbuche, usw.)

In unserem Blog finden Sie Expertenwissen & Tipps für die Praxis rund um das Thema Parkett und Boden. Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen. Sprechen Sie uns jederzeit an oder schreiben Sie einen Kommentar!

Sie haben Fragen? Schreiben Sie uns in den Kommentaren!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.