Holzfachbegriffe erklärt – Splintholz

Wir erklären Holzfachbegriffe verständlich: Splintholz

Der Artikel wurde am 11.12.2018 zum letzten Mal überarbeitet.

Was ist Splintholz?

Als Splintholz bezeichnet man die hellere Holzschicht unter der Rinde eines Baumes, die dazu dient Wasser und Nährstoffe aus der Wurzel in die Baumkrone zu leiten. Jede Baumart besitzt Splintholz, allerdings gibt es je nach Holzart verschieden breite Splintholzzonen:
– Robinie: hat nur 2 bis 3 Jahresringe Splintholz
– Birke: hat zwischen 60 und 80 Jahresringe Splintholz

SplintholzWenn sich der Baum weiterentwickelt, wird nicht mehr der ganze Splint zum Wasser- und Nährstofftransport benötigt und der innere Teil des Stammes „verkernt“ (siehe „Kernholz“). Das Splintholz enthält meist ca. 3 mal so viel Wasser wie das Kernholz.

Verwendung von Splintholz

Je nach Baumart gibt es unterschiedliche Anwendungsgebiete für dieses Holz:

  • Eschensplintholz ist meist elastisch und zäh und eignet sich hervorragend für Sportgeräte
  • Nuss, Eichen- und Kiefernsplintholz wird oft als „Schmuck“ an der Oberfläche eingesetzt

Während es für Innenanwendungen eine optische Aufwertung ist, eignet sich das Splintholz durch die Anfälligkeit für Pilz- und Insektenbefall weniger für Außenanwendungen. Splintholz finden sich bei Holzböden vor allem in den Böden aus Eiche, Nussbaum und Lärche oder wenn ein natürlicher und lebhafter Look gewünscht wird. Dieser entsteht durch die Kombination aus hellerem Splintholz und dunklere Äste.

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