Einführung: Die beliebtesten Holzarten für Parkett und deren Eigenschaften

Wohnzimmer - die beliebtesten Holzarten

Der Artikel wurde am 27.01.2020 zum letzten Mal überarbeitet.

Dass Parkett nicht gleich Parkett ist, dürfte auch Laien bekannt sein. Neben den vielfältigen Methoden der Verlegung spielt auch die verwendete Holzart eine entscheidende Rolle. Die Unterschiede zeigen sich sowohl in der Farbgebung als auch im Härtegrad.

Die Härte eines Holzes ist für die Qualität eines Parkettbodens durchaus relevant. Der schwedische Ingenieur Johan August Brinell stellte im Rahmen der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 ein Verfahren vor, das heute noch Verwendung findet. Mit einer zehn Millimeter dicken Stahlkugel wird auf die Oberfläche des Parketts bzw. Holzes gedrückt und anhand der Größe der Kerbe der Brikell-Wert festgelegt.

Dichte der Holzfasern entscheidet

Ausschlaggebend für die Härte ist die Dichte des Holzfasern. Je größer diese ausfällt, desto größer die Härte, weshalb bereits beim Zuschnitt darauf geachtet wird, möglichst große Härtegrade zu erzielen.

Und die Holzsorten? Hier ist zuvorderst Eiche zu nennen, die sowohl widerstandsfähig ist als auch optisch überzeugt. Adäquate Alternativen stellen Esche oder (Rot-)buche dar. In den genannten Fällen eignen sich die Parkettböden selbst für Räume mit maximaler Belastung und gelten als besonders dauerhaft.

Kiefer ist weicher als Eiche

Andere Holzsorten wie Fichte oder Kiefer sind ebenfalls geeignet, fallen allerdings merklich weicher aus. Das ist solange kein Problem, so lange die Belastung gering gehalten wird. Wer jedoch mit Straßenschuhen über den Boden läuft oder Kinder darauf spielen lässt, wählt besser ein härteres Holz. Der Brinellwert für Eiche beträgt bis zu 41, während Wenge und Robinie sogar bei 50 bzw. 48 liegen. Kiefer hingegen, bringt es „nur“ auf einen Wert von 19. Das braucht jedoch kein Hindernis darzustellen, denn gerade die Kiefer erfreut durch seine helle und freundliche Optik und die oftmals schöne Maserung.

2 Kommentare

  1. Tanja Bauerschmidt

    Hallo, ich würde gerne wissen, woher das Holz stammt, das verwendet wird.

    Vielen Dank

    • Vielen Dank für Ihre Anfrage.

      Wenn es um das verwendete Eichenholz geht, stammt dies vorwiegend aus dem Osteuropäischen Raum, Ungarn, der Ukraine und Russland.
      Aus den angesprochenen Ländern beziehen die meisten Parkettwerke und auch die Holzverarbeitende Industrie Ihre Eichenvorräte.

      Wir hoffen damit Ihre Frage beantwortet zu haben.

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