Holzfachbegriffe erklärt – Kernholz

Holzfachbegriffe einfach erklärt - Kernholz

Das Kernholz entsteht durch die Verkernung des inneren Splintholzes. Je älter der Baum wird, desto weniger Splintholz benötigt er, um Wasser und Nährstoffe von den Wurzeln in die Krone zu transportieren. Das Kernholz ist härter und weniger anfällig für Schädlinge, als das Splintholz. Es entsteht meist erst nach 20-40 Jahren. 

Böden, die ausschließlich aus Kernholz bestehen, sind in der Zeichnung ruhiger und wirken dadurch edler. 

Echtes Kernholz oder Reifholz

Kernholz wird entweder als „Echtes Kernholz“ oder als „Reifholz“ bezeichnet und dient dem Baum als Stützung.

Kernholz

Echtes Kernholz

ist farblich deutlich vom Splintholz zu unterscheiden
(z.B. Eiche: bräunliches Kernholz, weißlich/graues Splintholz
Lärche: rötlich/braunes Kernholz, weißlich/gelbliches Splintholz)

Reifholz

Reifholz

ist farblich nicht vom Splintholz zu unterscheiden (zB. Fichte, Tanne, Rotbuche, usw.)

Holzfachbegriffe erklärt – Splintholz

Wir erklären Holzfachbegriffe verständlich: Splintholz

Was ist Splintholz?

Als Splintholz bezeichnet man die hellere Holzschicht unter der Rinde eines Baumes, die dazu dient Wasser und Nährstoffe aus der Wurzel in die Baumkrone zu leiten. Jede Baumart besitzt Splintholz, allerdings gibt es je nach Holzart verschieden breite Splintholzzonen:
– Robinie: hat nur 2 bis 3 Jahresringe Splintholz
– Birke: hat zwischen 60 und 80 Jahresringe Splintholz

SplintholzWenn sich der Baum weiterentwickelt, wird nicht mehr der ganze Splint zum Wasser- und Nährstofftransport benötigt und der innere Teil des Stammes „verkernt“ (siehe „Kernholz“). Das Splintholz enthält meist ca. 3 mal so viel Wasser wie das Kernholz.

Verwendung von Splintholz

Je nach Baumart gibt es unterschiedliche Anwendungsgebiete für dieses Holz:

  • Eschensplintholz ist meist elastisch und zäh und eignet sich hervorragend für Sportgeräte
  • Nuss, Eichen- und Kiefernsplintholz wird oft als „Schmuck“ an der Oberfläche eingesetzt

Während es für Innenanwendungen eine optische Aufwertung ist, eignet sich das Splintholz durch die Anfälligkeit für Pilz- und Insektenbefall weniger für Außenanwendungen. Splintholz finden sich bei Holzböden vor allem in den Böden aus Eiche, Nussbaum und Lärche oder wenn ein natürlicher und lebhafter Look gewünscht wird. Dieser entsteht durch die Kombination aus hellerem Splintholz und dunklere Äste.

So lassen sich Parkett und Fliesen kombinieren

Fliesen und Holzböden ergänzen sich vor allem in offenen Wohnküchen hervorragend

Mancherorts stellt sich die Frage: Fliesen oder Parkett? Die Antwort lautet: beides, denn die scheinbar so unterschiedlichen Bodenbeläge lassen sich perfekt kombinieren. Es handelt sich dabei um einen neuen Interior-Trend.

Indem die Materialien kombiniert werden, lassen sich in ein- und demselben Raum Bereiche gegeneinander abgrenzen. Das funktioniert besonders harmonisch, wenn dabei auf fließende Übergänge geachtet und eine „gerade Kante“ vermieden wird.

Besonders geeignet für das Zusammenspiel aus Fliese und Parkett sind Lofts. Da in den geräumigen ehemaligen Fabriketagen meist nur ein großer Raum existiert, fungieren die Fliesen als geeigneter Untergrund für den Küchenbereich und Trennelement gegenüber Wohn- und Eßzimmer.

Bei der Kombination zwischen Parkett und Fliesen sollte man zudem den Besonderheiten der einzelnen Holzsorten Rechnung tragen. Eiche beispielsweise, ist als besonders hartes Parkett bekannt und zeichnet sich durch seinen beigen Farbton aus. Im Laufe der Zeit kann dieser leicht ins Gelbliche wechseln, weshalb vor allem Fliesen mit hellen Farben wie Elfenbein oder Beige geeignet sind. Wer auf Kontraste setzt, entscheidet sich für Dunkelbraun oder Grau. Anders formuliert, sollte man auf strahlendes Weiß verzichten, da diese Farbkombination meist disharmonisch wirkt.

Wer bei den Fliesen auf dunkles Braun setzt, wahrt nach Ansicht von Experten die warme Ausrichtung des Bodens, während Grau naturgemäß einen deutlich größeren Kontrast setzt. Beides funktioniert in aller Regel.

Oftmals empfiehlt sich, die Kombination zwischen Parkett und Fliesen im Vorfeld kurzerhand auszuprobieren und ggf. ein Stück Parkett und eine Fliese nebeneinander zu legen.

Vor der Verlegung von Parkettböden

Vor dem Verlegen von Parkett- und Vinylboden

WICHTIG:

Das Parkett sollte so wenig wie möglich extremen Einflüssen und Verschmutzungen ausgesetzt werden. Platzieren Sie vor der Türe einen Fußabstreifer, der verhindert, dass Schmutz oder kleine Steine, die die Parkettoberfläche zerkratzen könnten, über das Schuhwerk in den Raum getragen werden.

Befestigen Sie an der Unterseite von Möbelbeinen etc. Filzgleiter, um die Parkettoberfläche vor Kratzern zu schützen. Punktförmige, starke Belastungen können das Parkett schädigen. Verwenden Sie insbesondere bei Drehstühlen mit Rollen spezielle Unterlagsmatten, um den Parkettboden vor Beschädigungen zu schützen.

In schmalen Räumen sind die Dielen in Längsrichtung des Raumes zu verlegen.

Holz ist ein lebendiger Werkstoff, der bei Feuchtigkeitsaufnahme quillt und bei Feuchtigkeitsabnahme schwindet. Deshalb muss eine Dehnungsfuge (Abwand zur Wand) gegeben sein. Aus praktischen Gründen hält man einen  Abstand zu Wänden und festen Bauteilen (Treppen,  Pfeiler, Türrahmen usw.) von 10 mm.  Bei größeren Fußbodenflächen ist eine Dehnungsfuge von 15 mm freizulassen. Die Dehnungsfuge muss  um den gesamten Fußboden herum vorhanden sein und wird generell von einer Sockelleiste oder einem Übergangsprofil (bei Türen) verdeckt.

Um eine Fugenbildung und gröbere Schäden am Boden zu vermeiden, sollte in den Räumen mit Parkettboden steht´s eine konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit vorherrschen. Optimal für Parkettböden sind ca. 20°C Raumtemperatur bei einer Luftfeuchtigkeit von 45 – 55%.

Holz ist ein Naturprodukt. Abweichungen von Farbe und Struktur sind möglich und für Holz charakteristisch. Wir empfehlen, die Verlegung aus gleichzeitig 3-4 Paketen durchzuführen, um eine gute Durchmischung zu erreichen. Überprüfen Sie jede Diele vor der Verlegung auf erkennbare Fehler.

Bereits verlegte Dielen können nicht mehr beanstandet werden.

Die Vorbereitung

  1. Akklimatisieren Sie die geschlossenen Parkett-Pakete 48 h vor Verlegung in dem zu verlegenden Raum.
    WICHTIG: Öffnen Sie die Parkett-Pakete erst unmittelbar vor der Verlegung!
  2. Alle übrigen Bauarbeiten – Montage, Streichen, Lackieren, Installationen usw. – müssen vor Verlegung des Parketts beendet sein, damit Beschädigungen des Parketts vermieden werden. Bei Nacharbeiten muss für eine atmungsaktive Abdeckung des fertigen Parketts gesorgt werden.
  3. Kontrollieren Sie die Qualität des Untergrundes: Er sollte staubfrei, fest, eben und trocken sein. Die Ebenheit des Untergrundes wird mit einer ca. 2 m langen Messlatte kontrolliert: Wenn eine Abweichung über 2 mm festgestellt wird, ist ein Ausgleich erforderlich.
  4. Bei neuen Untergründen, muß der Feuchtigkeitsgehalt des Untergrundes mittels CM-Messung festgestellt werden. Sie darf bei Zementestrichen nicht mehr als 1,8 %, bei Anhydritestrichen nicht mehr als 0,5% betragen. Lassen Sie die CM-Messung von einem Estrichleger durchführen und sich ein Messprotokoll schriftlich aushändigen. Eine Elektronische Messung ist nicht gültig.
  5. Klimatische Bedingungen während der Verlegung: Die Raumtemperatur sollte ca. 20°C bei einer Luftfeuchtigkeit von 45% bis 55% betragen.
  6. Bei schwimmender Verlegung auf einem neuen Untergrund sowie bei einer Verlegung auf eine Fußbodenheizung muß immer eine mindestens  200μ starke Folie als Dampfbremse unter der Trittschalldämmung verlegt werden. Wir empfehlen hier unsere Unterlagsmatte „Still go Profi 2“. Da Sie hier Trittschalldämmung und Dampfbremse in einer Matte vorfinden.
  7. 7. WICHTIG: Bei Fußbodenheizung gelten spezielle Bedingungen, diese finden Sie uns unserer Anleitung: Parkett auf Fußbodenheizung.

Parkett fürs Wohnzimmer

Parkett im Wohnzimmer - Landhausdiele Esche markant lackiert

Das Wohnzimmer als Dreh- und Angelpunkt jeder Wohnung und jedes Hauses stellt je nach Lebenssituation unterschiedliche Anforderungen an einen Bodenbelag. Egal ob spielende Kinder oder 4-beinige Familienmitglieder, der Boden in einem Wohnzimmer muss für alle Eventualitäten gerüstet sein.

Aber genau diese unterschiedlichen Lebensstile stellten uns bei der Zusammenstellung geeigneter Parkettböden für ein Wohnzimmer vor eine große Herausforderung, die wir vorab mit einem Beispiel beginnen möchten. Nehmen wir hierzu einmal 2 komplett entgegengesetzte Lebenssysteme als Beispiel:

Beispiel 1:

Die junge Familie:
Der Bodenbelag im Wohnzimmer einer jungen Familie mit Kindern und einem Hund dazu noch ebenerdig mit Terrasse und Garten. Ein derartiger Bodenbelag muss vor allem „hart im Nehmen“ sein. Da durch diese Lebensumstände der Boden einer wesentlich höheren Beanspruchung ausgesetzt wird, wie dies in unserem Beispiel 2 der Fall ist.

Beispiel 2:

Der wohlverdiente Ruhestand:
Der Bodenbelag eines älteren Ehepaares in einer Eigentumswohnung im 4 Stock. Straßenschuhe werden im Flur gegen angenehme Hausschuhe getauscht und man genießt die wohl verdiente Ruhe in der Pension. Bei diesem Beispiel ist der Wohnzimmerboden so gut wie keiner Beanspruchung ausgesetzt und wohl jeder Bodenbelag würde uneingeschränkt in Frage kommen.

Sie merken schon, beim Vergleich unserer Beispiele, die zugegeben sehr überspitzt dargestellt wurden, dass es den „globalen“ Wohnzimmerboden oder einen immer passenden Filter hierzu nicht geben kann.

Folgende Aussage können wir aber global treffen:

Je mehr und je größeren Beanspruchungen Ihr Wohnzimmerboden standhalten soll, desto härter sollte auch das verwendete Holz sein. Für eine hohe Beanspruchung eignen sich vor allem die Holzarten: Eiche, Esche, Bambus oder Exoten wie Merbau, Doussie und Jatoba. Im Umkehrschluss bedeutet das, je mehr Sie Ihren Boden schonen, desto weicher kann auch das Ausgangsmaterial gewählt werden wie z.B.: Lärche. Auch dunkle Holzarten wie z.B.: Nussbaum sollten nur mäßigen Beanspruchungen ausgesetzt werden, Nussbaum zählt zwar zu den Harthölzern, aber aufgrund der dunklen Färbung ist jede Beschädigung gut zu erkennen.

Ganz im Trend moderner Einrichtungsstile liegen rustikale Sortierungen mit Ästen, gekitteten Rissen und dergleichen. Auch dieser Trend kommt einer höheren Beanspruchung entgegen, denn bei rustikalen und lebhaften Parkettböden oder Landhausdielen werden Gebrauchsspuren, wenn überhaupt dann nur sehr gering, auffallen.

Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren, haben wir uns entschieden unter folgenden Gesichtspunkten die Auswahl für diese Rubrik „Parkett im Wohnzimmer“ zu treffen:

  • Nur natürlich geölte Parkettböden und Landhausdielen, da im Wohnzimmer auch gerne barfuß gegangen wird und nur bei diesen Böden der direkte Kontakt zum Holz gegeben ist. Zudem sind Natur geölte Böden in der Lage Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen und zu speichern und bei Bedarf wieder abzugeben, dies trägt zu einer gesunden Raumluft für die Bewohner maßgeblich bei.
  • Nur Böden die für die Verlegung auf einer Warm-Wasser-Fußbodenheizung geeignet sind. Dies scheint uns in Zeiten, in denen fast in jedem Haushalt eine Fußbodenheizung installiert ist, als ebenso wichtiges Kriterium.
  • Keine gealterten Böden oder Altholzcharakter Dielen. Hier besteht unter Umständen bei trockener Raumluft die Gefahr, dass sich der ein oder andere Holzsplitter lösen könnte, was bei Kindern oder Haustieren aus unserer Sicht nicht empfehlenswert ist.

Ebenso wichtig wie die richtige Holzart ist aber vor allem der Wohnfühlfaktor. Denn natürlich kommt nur ein Parkett oder eine Landhausdiele in Frage, die als erstes Ihren Geschmack trifft und sie optisch begeistern kann. Denn der Boden ist nun mal das größte Möbel im Wohnzimmer und beeinflusst sowohl die weitere Einrichtung als auch den Wohlfühlfaktor ganz erheblich.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob ein Boden zu Ihnen und Ihrem Wohnzimmer passt, nutzen Sie unseren kostenlosen Musterservice.

Wenn es Fragen gibt, ob ein bestimmter Boden Ihre Ansprüche erfüllen kann, stehen wir Ihnen jederzeit gerne telefonisch oder per e-mail zur Verfügung.

Parkett für die Küche

Parkett für die Küche

Wie sich die Zeiten ändern! Waren früher Küchen oft abgeschottete Räume, geprägt von Kochgerüchen, Dunst und umherstehenden Geschirr, in die man Gäste nicht gerne Einlass gewährte. So sind Küchen heute moderne, offene Räume die zumeist zusammenhängend mit dem Wohn- und Esszimmer eine Wohlfühloase schaffen und viel mehr sind als nur für die Speisenzubereitung. Der Trend zur offenen Küche zieht sich von Privathäusern über Lokale bis hin zu hochwertigen Hotels. Die Küche wird zum Erlebnis und Kommunikationszentrum sowohl für Bewohner als auch für die Gäste.

Durch eine derart offene und moderne Bauweise stellt sich unweigerlich auch die Frage nach einem Bodenbelag, der sowohl im Wohnraum als auch in der Küche seine Aufgaben erfüllt und der auch mit den unterschiedlichen Anforderungen bestens zurechtkommt.

In diesem Beitrag haben wir uns daher mit der Frage beschäftigt, welche Eigenschaften muss ein Boden in der Küche erfüllen und welche Herausforderungen kommen auf ihn zu. Dies haben wir selbstverständlich im Wissen durchgeführt, dass es in jedem Haushalt unterschiedliche Herausforderungen gibt. Z.B.: Eine junge Familie mit Kindern und einem Garten hat andere Anforderungen als ein älteres Ehepaar. Singles mit großem Bekanntenkreis wiederum andere als eine Familie mit etwa einem Hund usw.

Eines sei aber im Vorhinein festgehalten: Ein Fußboden sollte auch nach Jahren noch aussehen, als wäre er gerade erst verlegt worden, da man ihn nicht ohne weiteres erneuern kann, wie dies etwa bei einer Coach ohne großen Aufwand möglich wäre. Andererseits ist ein Fußboden auch ein „Gebrauchsgegenstand“ den wir jeden Tag benutzen und im wahrsten Sinne des Wortes „mit Füßen treten“. Daher können kleine Beschädigungen wie Kratzer nie ganz vermieden werden, sie gehören zu einem belebten Haushalt einfach auch dazu.

Daher gilt in einer Küche als erstes Auswahlkriterium: Das Holz sollte einiges „einstecken können“: Wir raten Ihnen an dieser Stelle, entscheiden Sie sich für vergleichsweise harte Holzarten wie z.B.: Eiche, Esche oder Bambus. Selbstverständlich kann auch hier ein hinuntergefallener Topf einen Kratzer oder eine Schramme hinterlassen, diese ist aber bei weiten nicht so stark ausgeprägt, wie dies bei Weichholz der Fall wäre.

Ganz im Trend moderner Einrichtungsstile liegen rustikale Sortierungen mit Ästen, gekitteten Rissen und dergleichen. Auch dieser Trend kommt einer Verwendung in der Küche entgegen, denn bei rustikalen und lebhaften Parkettböden oder Landhausdiele fallen Gebrauchsspuren wenn überhaupt dann nur sehr gering auf.

Nachdem wir uns bereits der Holzhärte und der Sortierung gewidmet haben, kommen wir nun zum dritten Punkt, dem Oberflächenschutz. Alleine dieses Thema füllt bereits wieder einen eigenen Eintrag: Parkett lackiert oder Parkett geölt. Diesen Eintrag finden Sie in unserem Blog. Daher widmen wir uns diesem Thema hier in verkürzter Form.

Sowohl ein lackierter/versiegelter Parkett als auch ein geölter Parkettboden eignet sich grundsätzlich für den Einsatz in einer Küche. Anhand der aufgelisteten Vor- und Nachteile können Sie sich selbst ein Bild über den jeweiligen Oberflächenschutz machen und dadurch den für Ihr Umfeld richtigen Schutz auswählen:

Lackierte Parkettböden und Landhausdielen:
Vorteile:

  • bereits nach der Verlegung ohne zusätzliche Pflege nutzbar
  • keine speziellen Reinigungsmittel erforderlich
  • leichtes entfernen von Schmutz und Flüssigkeiten
  • zusätzlicher Schutz des Holzes durch die Lackschicht
  • größere Kratzer oder Dellen können mittels Spezialwachs ausgebessert werden
  • Auffrischung durch das Auftragen eines Polish möglich

Nachteile:

  • Sanierung nur durch komplettes Abschleifen möglich
  • feuchte Böden neigen zur Rutschgefahr
  • barfuß begangen kälter als geölte Böden

Geölte Parkettböden und Landhausdielen

Vorteile:

  • Kratzer und Flecken können lokal ausgebessert werden
  • eine Auffrischung des Bodens ist ohne diesen abzuschleifen möglich
  • angenehme Fußwärme durch direkten Kontakt mit dem Holz
  • geölte Böden sorgen für ein angenehmes Raumklima, da sie feuchtigkeitsregulierend wirken
  • Schmutz und Feuchtigkeit können ohne Probleme entfernt werden wenn der Boden richtig gepflegt wird
  • Kratzer im Parkett werden nicht grau, da das Holz durch das Öl dauerhaft geschützt bleibt
  • Auch bei feuchter Oberfläche wenig bis keine Rutschgefahr

Nachteile:

  • Nach der Verlegung sollte der Boden mit einem geeigneten Öl nochmals nachgeölt werden (wir empfehlen hierzu Rubio Monocoat Universalöl pure).
  • Pflegemittel für die Unterhaltspflege nötig
  • Nachölung des Boden ca. alle 3 Jahre nötig (je nach Nutzung)

Zum Abschluss möchten wir noch einen kleinen Ausblick auf das Thema Vinylböden in einer Küche wagen

Vinylböden erfreuen sich aufgrund Ihrer täuschend echten Holz- oder Steindekore zunehmender Beliebtheit. Vor allem in sehr beanspruchten Räumen wie eben der Küche, kommt daher auch dieser Bodenbelag vermehrt zum Einsatz. Dabei wird auch gerne nur ein Teil der Küche mit einem Vinylböden ausgestattet, wie z.B.: bei einer Küche in U-Form der Arbeitsbereich mit Vinyl ausgelegt wird, während der restliche Raum mit einem passenden Parkett verlegt wird. Achten Sie bei Teilverlegung von Vinyl und Parkett bereits im Vorfeld auf die unterschiedlichen Stärken der Materialien, damit dies bei der Untergrundherstellung berücksichtigt werden kann und Sie trotz verschiedener Materialstärken am Ende eine Ebene bilden.

Vinylboden ist nicht gleich Vinylboden

Folgende Punkte sollten Sie beachten:

  • Nutzschichtstärke 0,5 mm (keine Vinylboden unter dieser Nutzschichtstärke für eine Küche verwenden).
  • nur massive und wasserfeste Vinylböden verwenden – keine Vinylböden mit HDF Aufbau
  • wenn die Küche auf den Vinylboden gestellt werden soll, dann den Vinylböden nicht schwimmend verlegen, sondern fest mit dem Untergrund verkleben

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Umsetzung Ihrer Wohnträume und hoffen unsere Tipps konnten Sie dabei ein wenig unterstützen. Selbstverständlich stehen wir Ihnen für Fragen und Anregungen jederzeit gerne zur Verfügung.

Parkett für Haustiere

Parkett für Hunde und Katzen - was gibt es zu beachten?

Ein neuer Bodenbelag sollte nicht nur optisch begeistern, er sollte auch in technischer Hinsicht die Anforderungen aller Bewohner erfüllen auch der 4-beiner die im Haushalt leben.

Dabei machen sich die meisten Bauherren viele Gedanken über die eigenen Gewohnheiten, ob etwa die Straßenschuhe im Hausflur ausgezogen werden oder ob Filzgleiter unter den Möbeln und Stühlen angebracht werden müssen.

Doch dabei sollte auf keinen Fall auf unsere 4-beinigen Mitbewohner vergessen werden, denn für sie ist es keine Option, sich etwa Hausschuhe überzuziehen. Sie bewegen sich zuzusagen mit den „Straßenschuhen“ auf jedem Bodenbelag, auch wenn dieser neu ist und Herrchen und Frauchen anfangs besonders behutsam mit dem neuen Boden umgehen.

Worauf man bei einem Bodenbelag achten sollte, wenn Haustiere im Haushalt leben, haben wir Ihnen in einigen Punkten zusammengefasst:

  • Die Holzhärte sollte dem Gewicht des Haustieres angepasst sein. Also desto größer ein Haustier, desto härter sollte auch der Boden sein. Denn es versteht sich wohl von selbst, dass ein Chihuahua einen Boden wesentlich weniger beansprucht, als etwa ein Deutscher Schäferhund. Generell kann man davon ausgehen, dass sich Eichenparkett als Bodenbelag besonders gut mit Haustieren verträgt.
  • Der Boden sollte ein großes Maß an Standfestigkeit bieten, mit anderen Worten, der gewählte Bodenbelag sollte nicht dazu beitragen, dass der liebste Freund des Menschen ständig darauf bedacht sein muss, sein Gleichgewicht nicht zu verlieren und somit ausrutscht könnte. Daher empfehlen wir einen Parkettboden bzw. eine Landhausdiele mit Natur geölter Oberfläche, da diese rutschfester sind als lackierte oder versiegelte Oberflächen und somit dem Haustier einen wesentlich besseren Stand garantieren.
  • Besonders empfehlenswert sind gebürstet Oberflächen, da diese einen zusätzlichen Halt bieten und auch kleine Beschädigungen, wie sie etwa durch Hundekrallen entstehen können, nicht so stark auffallen. Auch Landhausdielen mit handgehobelter Oberfläche sind äußerst gut für Haustiere geeignet.
  • Die Oberflächenbeschichtung sollte Natürlich und vor allem auch Speichelecht sein. Als zusätzlichen Schutz empfehlen wir eine Endölung (zusätzliche Pflege nach der Verlegung) mit Rubio Monocoat Universalöl pure. Mit diesem Spezialöl für besonders beanspruchte Bereiche bleibt Ihr Parkettboden auch dann geschützt, wenn Ihr 4- Beiner einmal vergessen sollte, dass er bereits Stubenrein ist.
  • Abraten würden wir hingegen von gealterten oder Altholz Design Böden. Da durch deren starke Strukturierung eine Absplitterung in vereinzelten Fällen nicht ausgeschlossen werden kann. Und eine Verletzungsgefahr für das Haustier entstehen könnte, dem gilt es unbedingt vorzubeugen.

Eines sei an dieser Stelle vorsorglich erwähnt. Vor allem bei größeren Haustieren wie Hunden werden mit der Zeit zwangsläufig auch Kratzerspuren im Parkettboden zu sehen sein. Unsere Zusammenstellung der für Haustiere geeigneten Parkettböden und Landhausdielen sollte nicht den Eindruck erwecken, dass bei diesen Böden keine Kratzer entstehen können. Es soll Ihnen helfen den richtigen Boden für Ihre Anforderungen zu finden und somit für Sie, Ihre Familie und auch die 4-beinigen Familienmitglieder ein gemütliches Heim zu schaffen. Unserer Erfahrung nach bringen vereinzelte Gebrauchspuren jedoch keinen Tierbesitzer so schnell aus der Fassung.

Sollten vereinzelte Kratzspuren für Sie jedoch ein „No-Go“ sein, dann ist ein Echtholzboden für Sie nicht der richtige Bodenbelag. In diesem Fall würden wir Ihnen zu einem Vinylboden mit einer 0,50 mm starken Nutzschicht raten. Diese auch für gewerbliche Nutzung freigegebenen Vinylböden, sind optimal für Räume mit Haustieren geeignet.

Allen anderen sei gesagt, ein Kratzer in Parkett ist kein Beinbruch und lässt sich mit etwas Schleifpapier und einem Tropfen Pflegeöl auch ohne Probleme ausbessern.

Wir würden uns an dieser Stelle freuen, wenn Sie uns Fotos und einen kurzen Bericht über Ihr Haustier und Ihren Böden per Mail zusenden würden. Wir werden diese dann auf unserer Facebook Seite veröffentlichen und unserer Parkettgemeinde vorstellen.
Viel Spaß mit Ihrem Tier und einem neuen Parkettboden wünscht Ihnen die Parkett-Aktion.com

Parkett für die Chemnitzer Basketballhalle

Parkett für die Basketballhalle

Ein guter Parkettboden erfüllt nicht nur optische Zwecke, sondern kann auch im Sport gute Dienste leisten. In Sachsen gehen die Basketballer der Chemnitz Niners sogar so weit, einen speziellen Parkettboden in der Halle verlegen zu lassen, um noch erfolgreicher zu sein.

Dass Basketball oder andere Hallensportarten auf Parkett ausgetragen werden, ist für sich genommen nichts Neues. Interessant ist jedoch, dass das Parkett in der Chemnitzer Hartmann-Halle transportabel ist und somit in der gesamten Stadt Heimspiele stattfinden können. Das Team, das derzeit in der Zweiten Bundesliga auf Körbejagd geht, verlässt für besondere Spiele immer wieder die eigenen vier Wände und nimmt dabei den gewohnten Boden mit.

In aller Regel erfolgen die Umzüge kurz vor Weihnachten sowie zu den Playoff-Spielen und dem Eröffnungsspiel der jeweiligen Saison. Ziel ist stets die große Halle der Messe-Arena, die deutlich mehr Zuschauer fasst.

Die Besonderheit des Chemnitzer Parketts bestand im vergangenen Jahr darin, dass die Dämmungsmatten teilweise direkt an den einzelnen Holzleisten montiert sind. Auf diese Weise ließen sich sowohl der Abbau als auch die Neuverlegung in kürzester Zeit erledigen. Alternativ existieren jedoch Anbieter, die sich um die gesonderte Verlegung der speziellen „Schwingmatten“ kümmern.

Zuletzt wurde ein besonderes Parkett eines neuen dänischen Herstellers zu einem Länderspiel nach Chemnitz geliefert und darf derzeit auch von den Niners genutzt werden. Für den Fall, dass sich der Untergrund als geeignet erweist, könnte dieses auch dauerhaft eingesetzt werden, sofern sich der edle Parkettboden durch den Verein finanzieren lässt.